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Hanf einmal anders.

Alexander Thurner - Jurist & Geschäftsführer

Wie ich auf den Hanf gekommen bin? Nun, ich war als Sportler auf der Suche nach einer alternativen Proteinquelle, weil ich das sogenannte Whey-Protein nicht vertrug. Durch meine Schwester entdeckte ich dann das Hanfprotein – der erste Eindruck war allerdings ernüchternd: Der Rohstoff kam vermutlich aus China, Geschmack und Körnung ließen stark zu wünschen übrig, der Eiweißgehalt war obendrein nicht besonders hoch – was angesichts des guten Aminosäureprofils und anderer positiver Eigenschaften sehr schade war, wie ich fand.
Und so setzte ich, gemeinsam mit meinen Geschwistern den nächsten Schritt: Wir begannen, in der familieneigenen Landwirtschaft in Greinbach bei Hartberg in der Steiermark selbst Bio-Hanf anzubauen.
In weiterer – logischer – Folge gründeten wir ein Unternehmen, das hochwertige Sportnahrung und Lebensmittel aus Hanf erzeugt.
In meiner Tätigkeit als Geschäftsführer dieses Unternehmens ist es mir ein Anliegen, so viel wie möglich über die Cannabispflanze und ihre Wirkweise zu erfahren. Neben der einschlägigen Fachliteratur und diversen Studien sind dabei die Erfahrungsberichte und Rückmeldungen unserer Kunden ein wesentlicher Wissenspool.

Bettina Koch- Apothekerin & Hanfbäurin

Als Apothekerin höre ich sehr oft die Lebens- und Leidensgeschichten meiner Kunden. Auch wenn diese Geschichten sehr unterschiedlich sind – immer kann man Erkenntnisse daraus gewinnen: Und so versuche ich, das, was ich dabei für meine Tätigkeit herausfiltere, täglich in die Praxis umzusetzen.
Mein Herzblut gehört unter anderem der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und dabei insbesondere der Gemmo- und Mykotherapie (in der Gemmotherapie verwendet man die Knospen und Triebe der Pflanzen, in der Mykotherapie Pilze). Durch dieses Interesse bin ich auch „auf den Hanf gekommen“.
Frisch und motiviert von einer Fortbildung nach Hause zurückgekehrt, präsentierte ich meinen Brüdern meine neueste Errungenschaft: einen Sack voller Hanfprotein. Die anfängliche Begeisterung legte sich aber bald, denn der Geschmack war nicht sehr überzeugend. Die Idee, selbst Hanf anzubauen, war dann schnell geboren – die gesundheitlichen Aspekte der Pflanze hatten uns in ihren Bann gezogen.
Nach einiger Zeit haben wir auch CBD (Cannabidiol) in unser Sortiment aufgenommen. In der Phytotherapie sind vor allem der Schmerzbehandlung Grenzen gesetzt und so kam mir dieser Wirkstoff sehr gelegen. Ich konnte nun auch Patienten, die unter chronischen Schmerzen litten, eine alternative Medizin anbieten: CBD wirkt wie herkömmliche schulmedizinische Schmerzmittel entzündungshemmend und schmerzstillend, hat aber nur marginale Nebenwirkungen.
Hanf ist kein Allheilmittel und jeder Mensch reagiert anders auf die verschiedenen Produkte und Arzneimittel. Sich in fachmännische Hände zu begeben, ist deshalb wirklich wichtig, vor allem, wenn es sich um eine Therapie mit dem Wirkstoff THC handelt. Diese Pflanze bietet aber Möglichkeiten und Alternativen, die heute langsam (wieder-)entdeckt werden.

Patrick Thurner - Allgemeinmediziner & Hanfbauer

Als Arzt versuche ich in meiner Praxis immer, auf die Bedürfnisse meiner Patienten so gut wie möglich einzugehen und die passende Therapie und Medizin zu finden – sei es ein schulmedizinisches Präparat oder eines aus dem komplementären Bereich, wie aus der klassischen Naturheilkunde, der Spagyrik oder der Homöopathie.
Dabei leitet mich stets der Grundsatz der hippokratischen Tradition „primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare“ („erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen“). Bei der medizinischen Anwendung von Cannabis fällt es mir leicht, diesen Grundsatz zur Gänze zu erfüllen. Es freut mich, dass ich mit dieser Pflanze nicht nur als Landwirt, sondern auch als Arzt in Kontakt gekommen bin und dass sie gerade eine wahre Renaissance in der Medizin erlebt – und neue Möglichkeiten der Behandlung von leichteren, aber auch von schwerwiegenden Krankheiten bietet.

Die Gründung von A-WARE.

Seit 2014 stelle ich mit meinem Bruder Patrick und meiner Schwester Bettina in der Steiermark unser A-Ware-Hanfprotein her. Dem Konventionellen Whey-Proteinshakes habe ich seitdem abgeschworen. Diese hatten früher einen Fixplatz in meinem Trainingsalltag im Kraftsport und Crossfit. Bis ich irgendwann bemerkte, dass die Proteine auf Molkebasis meinem Körper überhaupt nicht guttun. Neben unangenehmen Blähungen kam auch Eisenmangel hinzu. Nicht jeder verträgt diese Art von Protein gut.

Bettina predigte mir laufend dass diese Hochindustrialisierten Proteinpräparate auf Dauer nicht gut für den Körper sein können. Sie präsentierte schließlich die Idee Hanf als Proteinquelle zu nutzen.

Voller Vorfreude über eine Alternative zu Whey-Protein, bestellte ich sogleich Hanfprotein aus Großbritannien. Die Ernüchterung folgte unmittelbar dem ersten Schluck des Hanfprotein-Shakes: „Das Getränk schmeckte grauenhaft“. Aber die Konzentration der Inhaltsstoffe und auch die Idee, Protein aus Hanf herzustellen, ließen mich nicht mehr los.

Zum Glück sorgte mein geplantes Unterfangen, Hanf anzubauen, familienintern für keine Belustigung. Im Gegenteil, zwei weitere kluge Köpfe, meine Geschwister, waren sofort an Bord und unterstützten mich in der Umsetzung. Mit vereinten Kräften und Wissen, war uns klar dass wir Großes auf die Beine stellen können. Ich konnte mich damals, noch mitten im Jus-Studium, bei meinem Projekt „Hanfprotein“ nicht nur auf die pharmazeutischen Kenntnisse meiner Schwester, sondern auch auf das medizinische Fachwissen meines Bruders und dessen landwirtschaftliches Geschick zurückgreifen.

Die Idee kam zum rechten Zeitpunkt. Patrick war gerade dabei, seinen Nebenerwerbshof auf Bio umzustellen. Da passte die Hanfpflanze gut ins Konzept, weil auch sie sich hervorragend für den biologischen Anbau eignet. Wir überlegten nicht lange und probierten einfach aus. Vor die größte Herausforderung stellte sie die Frage, welche Maschinen für Anbau und Ernte wohl am geeignetsten sein würden.

Unser erstes Jahr würde ich wie folgt zusammenfasen. „Wir waren unwissend und mussten stark dahinter sein, was die Erntetechnik betrifft. Aber wir hatten Glück mit Ernte und Boden, es hat gut funktioniert!“

Dass die Hanfpflanze so einfach und vor allem auf jedem Boden anzubauen sei, wie vielfach behauptet wird, stimmt nicht. Wir hatten auch ein Feld, auf dem der Hanf schlicht nicht in die Höhe wollte. Der Lehmgehalt des Bodens macht den Unterschied.

Unser Hanfprotein hat mich durch eine besonders fordernde Zeit getragen. Die Unternehmensgründung fiel mit meinem Jus-Studienabschluss und der Arbeit in einer Anwaltskanzlei zusammen. Im Nachhinein frag ich mich eh, wie ich das geschafft hab – durch Hanfprotein ;-)!

Auch die Unterstützung meiner beiden Geschwister möchte ich betonen. Sie haben mich schalten und walten lassen. Bis heute tobe ich mich kreativ in der Produktentwicklung aus und schätzt vor allem die Vielseitigkeit, dass du alles Mögliche machen musst. Vom Kreativen zum Techniker, bis zu teilweise am Traktor Sitzen, das ist ganz cool.

Als das A-Ware-Hanfprotein-Projekt plötzlich Form annahm, beäugelte Mama Thurner das Unterfangen skeptisch und riet uns „Macht’s eure Jobs, das ist sicherer“.

Mittlerweile konnten sie die Erfolge umstimmen. Ich widme mich A-Ware derzeit als einziger hauptberuflich und stelle lachend fest, dass ich mit meinem Unternehmen vor allem eines gelernt hat: Geduld mit allem. Meine Impulsivität ist mir abtrainiert worden! Meine beiden Geschwister gehen nach wie vor ihren Hauptjobs nach und kümmern sich um Beratung und Vertrieb von A-Ware: Bettina als Mama und Patrick in seiner Ordination.

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