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Hanf einmal anders.

Die Gründung von A-WARE. 

Seit vier Jahren stelle ich mit meinem Bruder Patrick und meiner Schwester Bettina in der Steiermark unser A-Ware-Hanfprotein her. Dem Konventionellen Whey-Proteinshakes habe seitdem abgeschworen. Diese hatten früher einen Fixplatz in meinem Trainingsalltag im Kraftsport und Crossfit. Bis ich irgendwann bemerkte, dass die Proteine auf Molkebasis meinem Körper überhaupt nicht guttun. Neben unangenehmen Blähungen kam auch Eisenmangel hinzu. Nicht jeder verträgt diese Art von Protein gut.

Bettina die Pharmazeutin in der Familie, predigte mir laufend, dass diese Hochindustrialisierten Proteinpräparate auf Dauer nicht gut für den Körper sein können. Sie präsentierte schließlich die Idee Hanf als Proteinquelle zu nutzen.

Voller Vorfreude über eine Alternative zu Whey-Protein, bestellte ich sogleich Hanfprotein aus Großbritannien. Die Ernüchterung folgte unmittelbar dem ersten Schluck des Hanfprotein-Shakes: „Das Getränk schmeckte grauenhaft“. Aber die Konzentration der Inhaltsstoffe und auch die Idee, Protein aus Hanf herzustellen, ließen mich nicht mehr los.

Zum Glück sorgte mein geplantes Unterfangen, Hanf anzubauen, familienintern für keine Belustigung. Im Gegenteil, zwei weitere kluge Köpfe, meine Geschwister, waren sofort an Bord und unterstützten mich in der Umsetzung. Mit vereinten Kräften und Wissen, war dem uns klar dass wir Großes auf die Beine stellen können. Ich konnte mich damals, noch mitten im Jus-Studium, bei meinem Projekt „Hanfprotein“ nicht nur auf die pharmazeutischen Kenntnisse meiner Schwester, sondern auch auf das medizinische Fachwissen meines Bruders und dessen landwirtschaftliches Geschick zurückgreifen.

Patrick Thurner

Die Idee kam zum rechten Zeitpunkt. Patrick – im Hauptberuf Allgemeinarzt – war gerade dabei, seinen Nebenerwerbshof auf Bio umzustellen. Da passte die Hanfpflanze gut ins Konzept, weil auch sie sich hervorragend für den biologischen Anbau eignet. Wir überlegten nicht lange und probierten einfach aus. Vor die größte Herausforderung stellte sie die Frage, welche Maschinen für Anbau und Ernte wohl am geeignetsten sein würden.

Unser erstes Jahr würde ich wie folgt zusammenfasen. „Wir waren unwissend und mussten stark dahinter sein, was die Erntetechnik betrifft. Aber wir hatten Glück mit Ernte und Boden, es hat gut funktioniert!“

Dass die Hanfpflanze so einfach und vor allem auf jedem Boden anzubauen sei, wie vielfach behauptet wird, stimmt nicht. Heuer hatten wir ein Feld, auf dem der Hanf schlicht nicht in die Höhe wollte. Der Lehmgehalt des Bodens macht den Unterschied.

Woraus entsteht Hanfprotein?

Wenn der Hanf aber gedeiht, verspricht er höchste Qualität, die auch in der Verarbeitung keinesfalls zugunsten einer größeren Ausbeute geopfert werden darf. Die Thurners haben ihr Hanfprotein nicht umsonst im Premium-Segment angesiedelt. Von vier Kilogramm geernteten Hanfsamen bleibt letztlich nur ein Kilogramm Proteinpulver übrig. Die Samen müssen innerhalb von fünf Stunden getrocknet werden, da sie sonst ranzig werden und später einen bitteren Geschmack verursachen. Jede Ernte wird strengsten Analysen unterzogen:

„Wenn du Hanfprotein nicht kennst, gehst du davon aus, dass es so (Anm. bitter) schmeckt. Aber wenn du sämtliche Verarbeitungsschritte in der Hand hast, weißt du, dass man da was anders machen kann!“

Nach dem Trocknen sind die erwähnten vier Kilo Samen schon um einen Kilo leichter. Sie werden nun schonend in einem rein mechanischen Verfahren gepresst. Viele Hanfproduzenten legen ihr Hauptaugenmerk auf die Ölgewinnung und arbeiten beim Pressen beispielsweise mit Salz, um den Ertrag zu steigern. Aus diesem Grund würden wir nie Presskuchen zukaufen. Man würde den Unterschied sofort schmecken. Schließlich ist es der Presskuchen, aus dem unser A-Ware-Hanfprotein gewonnen wird. Zwei Kilo Presskuchen bleiben nach dem Pressen der Samen übrig. Und weil wir auch diesen dann nicht 1:1 mahlen, sondern vorher noch einen knappen Kilogramm Schalen entfernen, liegt letztlich nur ein Kilogramm feinstes Hanfprotein auf der Waage.

Was kann Hanfprotein?

Aber dieses Häufchen hat’s in sich und ist nicht vergleichbar mit Whey-Protein:

Beim Hanfprotein sind die Proteine wesentlich bekömmlicher, der Körper kann sie besser verstoffwechseln. Im Allgemeinen sind pflanzliche Protein, sofern diese in entsprechender Qualität vorliegen, sanfter zum menschlichen Organismus.

Hanfprotein wirkt in erster Linie unterstützend bei der Regeneration nach körperlichen Aktivitäten. Der Muskelaufbau kann dadurch schneller und einfacher erfolgen. Hanfprotein enthält Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Zink und Calcium. Inhaltsstoffe, die – nicht wie in anderen Produkten – künstlich hinzugefügt werden müssen. Es stärkt das Immunsystem, senkt den Cholesterinspiegel und ist besonders leicht verdaulich. Unverträglichkeiten ließen sich bis dato kaum feststellen. Weil Hanfprotein den Organismus entlastet, hat der Körper in Folge wiederum mehr Energie für Aktivitäten.

Ich nehme meine A-Ware-Shakes in Trainingszeiten bis zu drei Mal pro Tag zu mir – am liebsten in den Geschmacksrichtungen Kakao und Matcha. Ich setzte das sehr nahrhafte Getränk als Zwischenmahlzeit ein und stelle im Selbstversuch eine kontinuierliche Leistungssteigerung und Zunahme an Muskelmasse fest.

„Wenn du’s selber trinkst, dann kannst du es mit gutem Gewissen verkaufen. Mein Bruder nimmt’s auch, meine Schwester nur zum Frühstück. Auch mein Papa und mein Schwager nehmen es.“

Hanfprotein wird zudem beim Abnehmen unterstützend eingesetzt: Der Shake in Kombination mit Obst kann eine Mahlzeit ersetzen und versorgt den Körper trotz Kalorienreduktion mit seiner hohen Nährstoffdichte gut. Somit ist man vor einem Abfall des Blutzuckers und der folgenden Müdigkeit gefeit.

Wir denken bei unserem Hanfprotein auch an den ökologischen Kreislauf:

Es gibt jetzt schon ein Zuviel an tierischen Produkten. Ich kann täglich ohne schlechtes Gewissen und ohne Umweltschädigung meine Proteinversorgung gewährleisten.

Auch die Ökobilanz der Pflanze, die nicht besonders energieintensiv produziert werden muss und darüber hinaus selbst CO2 aufnimmt und in ihren Fasern bindet, leistet einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Kreislauf

Von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen

Alexander Thurner

Ganz abgesehen davon hat mich Hanfprotein durch eine besonders fordernde Zeit getragen. Die Unternehmensgründung fiel mit meinem Jus-Studienabschluss und der Arbeit in einer Anwaltskanzlei zusammen.

Im Nachhinein frag ich mich eh, wie ich das geschafft hab – durch Hanfprotein ;-)!

Auch die Unterstützung meiner beiden Geschwister möchte ich betonen. Sie haben mich schalten und walten lassen. Bis heute tobe ich mich kreativ in der Produktentwicklung aus und schätzt vor allem die Vielseitigkeit, dass du alles Mögliche machen musst. Vom Kreativen zum Techniker, bis zu teilweise am Traktor Sitzen, das ist ganz cool.

Als das A-Ware-Hanfprotein-Projekt plötzlich Form annahm, beäugelte Mama Thurner das Unterfangen skeptisch und riet uns „Macht’s eure Jobs, das ist sicherer“. Mittlerweile konnten sie die Erfolge umstimmen. Ich widme mich A-Ware derzeit als einziger hauptberuflich und stelle lachend fest, dass ich mit meinem Unternehmen vor allem eines gelernt hat: Geduld mit allem. Meine Impulsivität ist mir abtrainiert worden! Meine beiden Geschwister gehen nach wie vor ihren Hauptjobs nach und kümmern sich um Beratung und Vertrieb von A-Ware: Bettina in ihrer Apotheke in Hartberg und Patrick in seiner Ordination.

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