Hanfsamen

Hanfprotein

Was ist A-WARE Hanfprotein überhaupt?

Das A-WARE Hanfprotein wird aus den Samen der Nutzhanfpflanze gewonnen. Sie gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Erde. Schon in der Steinzeit wurde die Hanfpflanze in Zentralasien von einer Vielzahl von Kulturen verwendet, den alten Indern, Persern, Ägyptern, Babyloniern und den indigenen Stämmen Mittelamerikas. Wir verarbeiten heute unsere Samen zu köstlichen Proteinshakes! Mit europaweit einzigartigen Verfahrensschritten schaffen wir es, ein sehr feines und wohlschmeckendes Proteinpulver herzustellen.

Wir heben uns damit sehr stark von der Konkurrenz ab, die meist ein sehr grasiges oder gar salzig schmeckendes Pulver anbieten.

Unser Hanfproteinpulver eignet sich wesentlich besser für köstliche Shakes oder zum Backen. Je nach Rezept kann man bis zu 70% des Mehles mit unserem RAW Hanfprotein ersetzen. 

Die zu Hanfprotein verarbeiteten Hanfsamen stammen ausschließlich von EU-zertifiziertem Nutzhanf der in der Steiermark angebaut wird. Dieser enthält unbedeutende Mengen (<0,3%) des Tetrahydrocannabinol (THC) und hat somit keine psychoaktive Wirkung. Im Proteinpulver selbst ist kein THC nachweisbar.

 

 

Hanfshake

Die gesunden Eigenschaften von Hanfprotein

Weltweit zählt das Hanfprotein-Pulver zu einer der reichsten Quellen von leicht verdaulichem pflanzlichem Eiweißes. Es besitzt eine ein sehr hohe Nährstoffdichte. Es ist erwiesen, dass die Struktur des Hanfproteins für den Menschen sehr bekömmlich ist und positive Auswirkungen auf den Organismus haben kann. Die Vielzahl der Vitamine (insbesondere Vitamin E) und der Mineralien (Magnesium, Kalzium, Eisen, Kalium, Zink…) machen das Hanf-Protein-Pulver zum täglichen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren, Chlorophyll, sekundäre Pflanzenstoffe, Alpha-, Beta- und Gamma-Globuline sowie jede essenzielle Aminosäure sind Bestandteil des hochwertigen Hanfprotein-Pulvers. Bei regelmäßiger Zufuhr dieses Pulvers sind viele gesundheitsfördernde Wirkungen zu beobachten.

 

Zu den 5 gesunden Eigenschaften von Hanfprotein…

Die Proteinstruktur im Hanf

Die Struktur des Hanfproteins teilt sich in Edestin und Albumin:

Edestin ist ein spezielles, für den menschlichen Organismus sehr gut verträgliches, pflanzliches Speicherprotein, dass nur in den Hanfnüssen zu finden ist. Hanfprotein besteht zu 70% aus der Edestin-Proteinstruktur. Edestin und Albumin im Hanfprotein werden aufgrund ihres chemischen Aufbaus auch als Globuline bezeichnet. Gleichzeitig werden auch Proteine des Blutplasmas Globuline genannt. Rund 40 % der im menschlichen Blutplasma befindlichen Proteine entfallen auf Globuline. Im Blutplasma übernehmen Globuline viele Aufgaben, etwa als Transporter-Proteine, als Lieferant für Energie oder bei der pH-Wert-Regulierung als Enzyme. Immunglobuline beispielsweise haben als Antikörper die Hauptaufgabe, eindringende Fremdkörper aller Art abzuwehren. Das Edestin im Hanfprotein – chemisch betrachtet gibt es Edestin-Typ 1 & 2 – ist in seiner Zusammensetzung den Globulinen im menschlichen Blutplasma sehr ähnlich.

Bio-aktive Proteine

Edestin ist ein sogenanntes „bio-aktives“ Protein welches bereits als solches funktionelle Eigenschaften aufweist, mit denen der Körper interagieren kann. Sie dienen, wie bereits erwähnt, als Antikörper (Immunglobuline), Hormone, Hämoglobin und Enzyme etc. Im Falle von Edestin wurde auch eine antioxidative Wirkung, sowie ein Effekt nachgewiesen, der jenem von Cholesterinsenkern entspricht. Die Rolle von Peptiden als physiologisch aktive Lebensmittelkomponenten wurde in den letzten Jahren immer mehr anerkannt. In den Proteinen liegen sie in inaktiver Form vor, die physiologische Wirkung wird erst durch Proteolyse (den Abbau der Proteine) während der Verdauung oder Verarbeitung aktiviert. Jetzt wird es kurz etwas chemisch: Edestin wird im Cytoplasma mit einem Signalpeptid synthetisiert. Diese Signalpeptide lenken ein Protein zu seinem Bestimmungsort und werden während des Transportes oder kurz danach entfernt. Sie sorgen zudem für die fehlerfreie funktionsweise der Peptidstrukturen. Die Prozesse, welche Proteine sortieren und zu ihrem korrekten Platz in der Zelle transportieren, bezeichnet man als Protein-Targeting (Zielsteuerung). Man kann davon ausgehen, dass dadurch weniger „Abfälle“ entstehen die Leber und Niere belasten. „Abfälle“ entstehen zum Beispiel durch falsch synthetisierte oder falsch gefaltete Proteine.

Albumin:

Das Albumin im Hanf ist ein hochwertiges Protein, welches dem Eiweiß eines Hühnereis sehr ähnlich ist. Im Gegensatz dazu bietet es allerdings den riesigen Vorteil, dass es pflanzlichen Ursprungs ist. Hanfprotein besteht zu 30% aus dieser Albumin-Protein-Struktur. Albumin ist das Protein mit der höchsten Konzentration im Blut und macht rund 50% des Proteingehaltes im Blutplasma eines gesunden Menschen aus. Die chemischen Eigenschaften von Albumin sind Wasserlöslichkeit und ein hoher Schwefelgehalt. Für den menschlichen Körper ist es besonders leicht verdaulich. Albumin dient im Blut zudem als Transportprotein für viele kleinmolekulare Verbindungen, zum Beispiel: Calcium, Magnesium, freie Fettsäuren, sowie Medikamente.

Hanfprotein enthält Calcium, Magnesium und jede Menge gesunde Fettsäuren. Das Albumin (im Hanf) sorgt dafür, dass diese Stoffe dort hinkommen wo sie hinsollen.

Das Aminosäureprofil von Hanfprotein 

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die auch als Bausteine für Proteine im menschlichen Körper vorkommen. Man könnte auch von „Lebensbausteinen“ sprechen. Zurzeit sind 20 Aminosäuren bekannt. Längere Ketten verschiedener Aminosäuren werden Protein beziehungsweise Eiweiß genannt. Die jeweilige Kombination entscheidet über die Funktionsweise und Aufgabenschwerpunkt eines Proteins. Proteine sind der Basis-Baustoff für sämtliche Organe, Konchen und Gewebe. Das Hanfprotein besteht eigentlich aus 2 Proteinen, dem Edestin-Protein und dem Albumin, doch dazu später mehr.

Alle Aminosäuren, die der menschliche Körper benötigt, er aber nicht selbst herstellen kann, sind im Hanfprotein-Pulver zu finden.  Aminosäuren, die ein Organismus benötigt, jedoch nicht selbst herstellen kann, heißen essentielle Aminosäuren und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Alle diese essentiellen Aminosäuren sind in der Klasse L-α(alpha)-Aminosäuren. Das Besondere an dieser Klasse von Aminosäuren ist, dass der menschliche Körper nur die Alpha Aminosäuren sinnvoll verwerten kann wie zum Beispiel für den Aufbau von Proteinen. Daneben gibt es noch Beta- und Gamma-Aminosäuren. Für den Menschen sind Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin essentielle Aminosäuren.

Zudem sind Aminosäuren enthalten, welche insbesondere für den Muskelaufbau und die Gewebereparatur benötigt werden.

Auch die Aminosäure L-Arginin ist im Hanfprotein zu finden. Diese unterstützt unter Anderem das menschliche Kreislaufsystem durch den positiven Einfluss auf den Blutdruck.

Hanfprotein und L-Arginin

Die Gründe weshalb der Aminosäure L-Arginin ein eigener Absatz gewidmet wird, sind folgende:

–           Hanfprotein enthält von Natur aus rund doppelt so viel L-Arginin (ca. 6g auf 100g Protein) wie Molkeprotein-Präparate. Die Menge an Arginin im Hanfprotein übertrifft damit auch sämtliche andere pflanzlichen Proteinquellen.

–           L-Arginin ist für wesentliche Körperfunktionen unumgänglich.

Die Aminosäure L-Arginin wird auch „biologische Zündkerze“ genannt und bezieht dabei auf die Aufgabe der Aminosäure im ausgeklügelten Blutkreislaufsystem des menschlichen Körpers.

L-Arginin ist eine Vorstufe von Stickoxid (NO) und hat drei Hauptaufgaben im menschlichen Organismus. Erstens führt L-Arginin dazu, dass Stickoxid in die Muskulatur der Adern gelangt und diese entspannt. Durch die Entspannung erweitern sich die Gefäße und die Durchblutung wird verbessert. Ein gegebenenfalls erhöhter Blutdruck wird reguliert und damit das Herz entlastet.

Die zweite Aufgabe ist es die Verklebung der Thrombozyten zu verhindern. Thrombozyten sind die Blutplättchen die bei der Blutgerinnung im Zuge einer Verletzung des Gefäßsystems eine wichtige Rolle spielen. Es wird dadurch die Gefahr von Ablagerungen reduziert, die sonst zur Verkalkung der Adern führen. Die wichtige Funktion von L-Arginin ist besonders bei Herzinfarkt und Schlaganfall immanent.

Drittens regt L-Arginin wegen seiner gefäßerweiternden Wirkung die Ausschüttung des Wachstumshormons (somatotropes Hormon kurz: STH) aus der Hirnanhangdrüse (Hypophysenvorderlappen):

Diese drei wichtigen Hauptaufgaben machen diese Aminosäure und damit auch das Hanfprotein, in Bezug auf die Diätetik besonders wertvoll.

Mit zunehmenden Alter verliert der menschliche Körper die Fähigkeit, aus der Nahrung ausreichend L-Arginin zu gewinnen. Man sollte daher immer auf eine ausreichende Versorgung, zum Beispiel mit 1-2 Hanfshakes täglich, achten. Die Wirkung des L-Arginin wird in Kombination mit der Aminosäure L-Citrullin verstärkt. Citrullin findet sich vor allem in der Wassermelone, vermehrt in dessen Rinde.